Das Wichtigste in Kürze
- Gabelzinken sind ein sicherheitskritisches Bauteil.
- Ab etwa 10 % Abnutzung an der Ferse müssen Zinken getauscht werden.
- Risse, Verbiegungen und Höhendifferenzen sind Ausschlusskriterien.
- Die Prüfung gehört in die regelmäßige UVV-Kontrolle.
Gabelzinken tragen die gesamte Last – ihr Zustand entscheidet über die Sicherheit. Als Faustregel gilt: Ist die Materialstärke an der Ferse um rund 10 % abgenutzt, sinkt die Tragfähigkeit deutlich und die Zinken müssen ausgetauscht werden. Risse, bleibende Verbiegungen oder ein Höhenunterschied der Spitzen sind sofortige Ausschlusskriterien.
Diese Punkte regelmäßig prüfen
- Materialstärke an der Ferse (Verschleiß max. ca. 10 %)
- Risse, besonders am Zinkenrücken und an der Ferse
- Bleibende Verbiegung der Zinkenblätter
- Höhendifferenz der Zinkenspitzen (max. 3 % der Zinkenlänge)
- Sicherung und Zustand der Zinkenarretierung
Wann tauschen statt prüfen?
Verschlissene oder beschädigte Zinken lassen sich nicht reparieren – sie werden paarweise getauscht, damit Tragkraft und Höhe gleich bleiben. Die Prüfung sollte fester Teil der wiederkehrenden UVV-Kontrolle sein.
Geprüfte Geräte mit dokumentiertem Zustand finden Sie in unserer Gabelstapler-Übersicht; Ersatzzinken und Service organisieren wir auf Anfrage.
Häufige Fragen
Ab wann müssen Gabelzinken getauscht werden?
Wenn die Materialstärke an der Ferse um etwa 10 % reduziert ist oder Risse, Verbiegungen bzw. ein Höhenunterschied der Spitzen vorliegen.
Darf man einzelne Gabelzinken tauschen?
Zinken werden paarweise getauscht, damit Tragkraft und Höhe identisch bleiben und die Last gleichmäßig aufliegt.
Wie oft sind Gabelzinken zu prüfen?
Mindestens im Rahmen der jährlichen UVV-Prüfung, bei intensivem Einsatz häufiger durch Sichtkontrolle.
